Wer nicht wählt, wählt rechts!
14. Oktober 2011
“Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei.” Diese banale Wahrheit hielt bereits Max Frisch fest. Und er hat recht: Nicht wählen kann man nicht. Genauso wenig wie nicht kommunizieren. Wer nicht an den Wahlen teilnimmt, nimmt stillschweigend die herrschenden Verhältnisse in Kauf. Im aktuellen Fall unterstützen Nichtwählende die Dominanz der Rechten und damit ein politisches Programm, das man mit „Steuergeschenke für die Reichen, Rentenabbau und Frauen an den Herd“ zusammenfassen könnte. Ein Programm des Gegeneinanders und des Ausgrenzens.
Wer das nicht will, muss an den Wahlen teilnehmen. Das ist nicht schwierig und dauert kaum fünf Minuten. Also los! Fünf Minuten für eine Politik für alle statt für wenige! SP- oder JUSO-Liste ins Wahlcouvert, Stimmzettel unterschreiben und ab die Post. Am besten gleich heute noch!



2 Kommentare Kommentar hinzufügen
1. patrick ausserdorfer | 18. Oktober 2011 um 10:06
5 minuten für politik und unreflektiert sp wählen ist aber auch nicht der weisheit letzter schluss.
ein gerhard schröder, ein tony blair oder aktuell – bei uns in österreich – ein werner faymann sind nicht gerade die wahren ikonen der sozialdemokratie.
2. jfehr | 18. Oktober 2011 um 15:15
Stimmt! Ich würde auch nicht blind sozialdemokratisch wählen. Aber in der Schweiz kann ich es mit gutem Gewissen empfehlen.
Herzlich.
Jacqueline Fehr
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