Bildung stärken
In einem Punkt sind wir uns einig: Qualität zum Wohle der Kinder ist nicht verhandelbar, Vorschriften zugunsten der Bauwirtschaft jedoch sehr wohl. Und darüber hinaus? Wie viel Qualität ist sinnvoll und wo beginnt die bürokratische Schikane?
Was wissen wir?
Weiterlesen 18. März 2013
“Für eine gesunde Entwicklung ist es für Kinder sehr wichtig, schon früh zusammen mit anderen Kindern aufzuwachsen”, sagt Talin Stoffel, Geschäftsführerin vom Verband Kindertagesstätten der Schweiz (KiTaS). Deshalb und für mehr Chancengerechtigkeit habe ich eine parlamentarische Initiative für ein kostenloses und freiwilliges Vorkindergartenjahr eingereicht.
Mehr erfahren Sie im Artikel von familienleben.ch.
29. August 2012
Am 24. Mai 2012 lancierten das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz und die Schweizerische UNESCO-Kommission in Bern den Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung unter folgendem Motto:
KINDER ENTDECKEN DIE WELT.
Angespornt von ihrer Neugier.
Aufmerksam begleitet von uns.
In meinem Referat ging ich deshalb den Fragen nach, was Kinder wollen, was sie brauchen und wie der Orientierungsrahmen uns Erwachsenen hilft, die Kinder dabei zu begleiten.
Weiterlesen 29. Mai 2012
Medienkonferenz Migrationspapier:
Die Schweiz lockt mit Tiefst-Steuern internationale Konzerne an, obwohl sie gar nicht über das nötige Personal verfügt. In bereits überhitzten wirtschaftlichen Brennpunkten verschärfen solche Unternehmensansiedlungen bestehende Engpässe und Verteilungskonflikte. Davon profitieren fast nur wenige involvierte Konzerne, während die breite Öffentlichkeit hauptsächlich die negativen Folgen tragen muss.
Die Schweiz ist und bleibt ein Einwanderungsland. Ziel der Politik ist es, unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spielregeln so zu gestalten, dass diese Tatsache zu einem Gewinn für alle statt für ein paar wenige wird. Die Schweiz braucht eine neue Standortpolitik, die dem Hiesigen Sorge trägt, in Bildung und Betreuung investiert und soziale Ungleichheiten abbaut.
Weiterlesen 4. April 2012
Leserbrief vom 6. Dezember anlässlich der Publikation der PISA-Resultate für den Kanton Zürich
Man kann es drehen und wenden, wie man will: Am Ausbau qualitativ guter Angebote für die kleinen Kinder führt kein Weg vorbei. Zu diesem Schluss kommt man unweigerlich bei Betrachtung der jüngst publizierten PISA-Resultate für den Kanton Zürich. Demnach hat jeder fünfte Jugendliche Probleme mit Lesen und Rechnen. Besonders betroffen ist die Risikogruppe der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Klar, dass es hier insbesondere an den Deutschkenntnissen hapert. Und klar ist auch, dass das Deutschlernen lange vor der Einschulung beginnen muss. Die Politik ist deshalb aufgefordert, die familienergänzenden Angebote für unsere Kleinsten quantitativ und qualitativ auszubauen. In Spielgruppen, Kitas und Tagesfamilien lernen kleine Kinder von Anfang an auf spielerische und ganz natürliche Weise unsere Sprache. Und zwar nicht, weil sie „unterrichtet“ werden, sondern aus eigener Motivation, weil sie sich für ihre Umwelt interessieren und sich mit ihren deutschsprachigen Gspändli austauschen möchten. Auch die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Am besten funktioniert das in Tagesschulen, wo beispielsweise die Hausaufgaben nicht einfach nach Hause delegiert werden, sondern die Hilfe durch eine Lehrkraft gewährleistet ist. Bund, Kantone und Gemeinden sollten endlich aufhören, um den heissen Brei herumzureden und sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben. Die PISA-Resultate zeigen es einmal mehr: Wir müssen in die familienergänzende Betreuung, die frühkindliche Bildung und in Tagesschulen investieren. Denn so investieren wir in die Zukunft.
6. Dezember 2011
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