Integration verbessern
Am 24. Mai 2012 lancierten das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz und die Schweizerische UNESCO-Kommission in Bern den Orientierungsrahmen für frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung unter folgendem Motto:
KINDER ENTDECKEN DIE WELT.
Angespornt von ihrer Neugier.
Aufmerksam begleitet von uns.
In meinem Referat ging ich deshalb den Fragen nach, was Kinder wollen, was sie brauchen und wie der Orientierungsrahmen uns Erwachsenen hilft, die Kinder dabei zu begleiten.
Weiterlesen 29. Mai 2012
Medienkonferenz Migrationspapier:
Die Schweiz lockt mit Tiefst-Steuern internationale Konzerne an, obwohl sie gar nicht über das nötige Personal verfügt. In bereits überhitzten wirtschaftlichen Brennpunkten verschärfen solche Unternehmensansiedlungen bestehende Engpässe und Verteilungskonflikte. Davon profitieren fast nur wenige involvierte Konzerne, während die breite Öffentlichkeit hauptsächlich die negativen Folgen tragen muss.
Die Schweiz ist und bleibt ein Einwanderungsland. Ziel der Politik ist es, unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spielregeln so zu gestalten, dass diese Tatsache zu einem Gewinn für alle statt für ein paar wenige wird. Die Schweiz braucht eine neue Standortpolitik, die dem Hiesigen Sorge trägt, in Bildung und Betreuung investiert und soziale Ungleichheiten abbaut.
Weiterlesen 4. April 2012
Eigentlich sagte Jens Stoltenberg kurz nach der Tat bereits alles: « Die Antwort auf Gewalt ist mehr Demokratie, mehr Menschlichkeit, aber nicht mehr Naivität. (…) Niemand wird uns durch Bomben zum Schweigen bringen, niemand wird uns durch Schüsse zum Schweigen bringen.» Der sozialdemokratische Ministerpräsident Norwegens zeigte mit diesen Worten den Weg, den wir alle gemeinsam nach diesem Attentat gehen müssen.
Ich habe dann über Facebook doch noch etwas mehr gesagt und zwar Folgendes: „Über 80 junge Menschen sind tot, weil sie als junge Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten eine offene und tolerante Gesellschaft verteidigten, sich gegen Hass und Ausgrenzung stellten und die Welt mit demokratischen Mitteln verändern wollten. Ermordet wurden sie von einem Menschen, der eine Mission zu erfüllen glaubt und sich den anderen und dem Anderen überlegen fühlt. Diese “Ich-muss-die-Welt-retten-Haltung” fällt nicht vom Himmel. Sie wächst auf dem Boden des Fanatismus, in diesem Fall offenbar des christlichen Rechtspopulismus.“
Weiterlesen 26. Juli 2011
Heimat schaffen wir gemeinsam. Von dieser Erkenntnis haben wir uns beim Verfassen dieses Papiers leiten lassen. Schauen sie doch mal rein!
Heimatpapier als PDF
21. Juni 2011
Der Parteitag der SP Schweiz in Lausanne war spannend, hochstehend und voller Emotionen. Auch fast eine Woche danach liegt noch viel Leidenschaft in der Luft. Zwei Vorwürfe stehen im Raum. Mit dem doppelten Nein zur Ausschaffungsinitiative und zum Gegenvorschlag politisiere die SP an der Basis vorbei, ist der erste. Der zweite Vorwurf zielt aufs Parteiprogramm: Dies sei mit den Forderungen nach Abschaffung der Armee und der Aufnahme des demokratischen Sozialismus als Vision nicht zeitgemäss.
Weshalb ein doppeltes Nein zur Ausschaffungsinitiative und zum Gegenvorschlag inhaltlich und taktisch richtig und das neue Parteiprogramm eine politisch logische Weiterentwicklung früherer Programme ist, lesen Sie in der Replik von Jacqueline Fehr.
5. November 2010
frühere Beiträge