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	<title>Jacqueline Fehr</title>
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	<description>Nationalrätin SP, Winterthur</description>
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		<title>Ein Rahmengesetz für die Sozialhilfe</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 08:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Familien unterstützen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Meilenstein in der schweizerischen Sozialhilfegeschichte ist gesetzt: Letzte Woche fand eine Kommissionsmotion für ein Rahmengesetz Sozialhilfe in der sozialpolitischen Kommission des Nationalrates eine klare Mehrheit. Das Rahmengesetz wird die Sozialhilfe stärken, die Städte entlasten und den betroffenen Menschen entschiedener helfen, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Eine Koalition der SP mit den Grünen, der GLP, der CVP und Teilen der FDP macht möglich, was seit bald 20 Jahren vergeblich versucht wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Meilenstein in der schweizerischen Sozialhilfegeschichte ist gesetzt: Letzte Woche fand eine Kommissionsmotion für ein Rahmengesetz Sozialhilfe in der sozialpolitischen Kommission des Nationalrates eine klare Mehrheit. Das Rahmengesetz wird die Sozialhilfe stärken, die Städte entlasten und den betroffenen Menschen entschiedener helfen, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Eine Koalition der SP mit den Grünen, der GLP, der CVP und Teilen der FDP macht möglich, was seit bald 20 Jahren vergeblich versucht wird. </p>
<p>Im Juni 2008 öffnete Kathrin Hilber, SP-Regierungsrätin in St.Gallen und damals Präsidentin der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren ein politisches Fenster. Mit ihrer Aussage in der NZZ am Sonntag, die Kantone seien bereit, im Bereich der Sozialhilfe Kompetenzen an den Bund abzutreten, setzte sie den Startschuss für einen Prozess, der letzte Woche erstmals ein konkretes Resultat zeigte: Die Sozialpolitische Kommission hat eine Motion überwiesen, mit der ein Rahmengesetz für die Sozialhilfe gefordert wird.</p>
<p>Ein Rahmengesetz soll die Sozialhilfe stärken. Was einst als gnädige Hilfe für Arme und Gestrauchelte begann, ist heute ein zentraler Pfeiler der sozialen Sicherheit. Um diesen Pfeiler zu stärken und auch in seiner Bedeutung sichtbar zu machen, soll ein Rahmengesetz die Zuständigkeiten regeln, die Standards harmonisieren sowie die soziale und berufliche Integration als verbindliche Zielsetzung der Sozialhilfe verankern. Zudem sollen die Schnittstellen zu Sozialversicherungen wie IV und Arbeitslosenversicherung geklärt werden. Eine Harmonisierung soll auch mit den bedarfsabhängigen Leistungen wie Alimentenbevorschussung, Stipendien und Prämienverbilligungen angestrebt werden. </p>
<p>Wie nötig das ist, haben verschiedene Studien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) gezeigt. Nebst grossen Ungleichheiten von Kanton zu Kanton haben wir auch mit einer grossen Bürokratie zu kämpfen und mit der Tatsache sogenannt perverser Effekte, also der Situation, dass jemand weniger im Portemonnaie hat, obwohl sie oder er mehr arbeitet. Grund für diese Effekte sind sogenannte Schwellenwerte und mangelnde Koordination (klassische Situation: Frau Beispiel erhöht ihr Arbeitspensum und verdient mehr. Sie gerät dadurch aber in die höhere Tarifstufe bei den Krippenbeiträgen und verliert teilweise das Anrecht auf die Prämienverbilligung. Unter dem Strich hat sie weniger Geld als vorher.) </p>
<p>Und nun noch etwas Nabelschau: Da sich um andere solche Projekte wie die Anstossfinanzierung für Krippen und Horte oder die Mutterschaftsversicherung wilde Legenden ranken, möchte ich diesmal bereits zu Beginn die Geschichte so erzählen, wie sie wirklich war. </p>
<p>Als ich 2008 in der NZZ am Sonntag die oben zitierte Aussage von Kathrin Hilber las, war mir klar, dass sich damit ein Fenster öffnet, das wir unbedingt nutzen müssen. Ich machte dieses Projekt innerhalb der Parteileitung zum Thema und sorgte zusammen mit Verbündeten dafür, dass es zu einem sozialpolitischen Schwerpunkt der SP Schweiz wurde. Parallel ging ich auf den Arbeitgeberverband zu, um zu sondieren, ob wir dort mit Unterstützung rechnen können. Diese ersten Gespräche machten mich zuversichtlich, so dass ich Schritt für Schritt an einem Netzwerk knüpfte, das ein solches Projekt tragen konnte. Zahlreiche informelle Gespräche und Treffen während der letzten drei Jahre mit verschiedenen Schlüsselpersonen aus der Verwaltung, den Kantonen, den Städten, den Sozialpartnern und den Fachverbänden legten den Boden für das, was letzte Woche gelang: Eine breit abgestützte Mehrheit hat eine entsprechende Kommissionsmotion überwiesen. Freude herrscht!</p>
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		<title>Abstimmungen am 11. März 2012</title>
		<link>http://www.jfehr.ch/2012/01/16/abstimmungen-am-11-marz-2012/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstimmungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 11. März 2012 kommen fünf eidgenössische Vorlagen zur Abstimmung. Ich empfehle folgende Parolen: NEIN zur Volksinitiative &#8220;Bauspar-Initiative&#8221; (Website des Nein-Komitees) JA zur Volksinitiative &#8220;6 Wochen Ferien für alle&#8221; (Website des Ja-Komitees) JA zum Bundesgesetz über die Buchpreisbindung (Website &#8220;Ja zum Buch&#8221;) JA zur Volksinitiative &#8220;Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen!&#8221; (Website des Initiativkomitees) JA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. März 2012 kommen fünf <strong>eidgenössische</strong> Vorlagen zur Abstimmung. Ich empfehle folgende Parolen:</p>
<ul>
<li><strong>NEIN</strong> zur Volksinitiative &#8220;Bauspar-Initiative&#8221; (<a href="http://www.bausparen-nein.ch/?page_id=5" target="_blank">Website des Nein-Komitees</a>)</li>
<li><strong>JA</strong> zur Volksinitiative &#8220;6 Wochen Ferien für alle&#8221; (<a href="http://www.sechswochenferien.ch/" target="_blank">Website des Ja-Komitees</a>)</li>
<li><strong>JA</strong> zum Bundesgesetz über die Buchpreisbindung (<a href="http://www.ja-zum-buch.ch/" target="_blank">Website &#8220;Ja zum Buch&#8221;</a>)</li>
<li><strong>JA</strong> zur Volksinitiative &#8220;Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen!&#8221; (<a href="http://www.schweizer-boden.ch/home.html" target="_blank">Website des Initiativkomitees</a>)</li>
<li><strong>JA</strong> zur Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für die zwei Vorlagen im <strong>Kanton Zürich</strong> empfehle ich folgende Parolen:</p>
<ul>
<li><strong>2 x NEIN</strong> zur Revision des Kantonalen Bürgerrechtsgesetzes (KBüG) und zum SVP-Gegenvorschlag: <a href="http://www.einbuergerungsgesetz-2xnein.ch" target="_blank">www.einbuergerungsgesetz-2xnein.ch</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nicht um den heissen Brei herumreden</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 12:06:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung stärken]]></category>

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		<description><![CDATA[Leserbrief vom 6. Dezember anlässlich der Publikation der PISA-Resultate für den Kanton Zürich Man kann es drehen und wenden, wie man will: Am Ausbau qualitativ guter Angebote für die kleinen Kinder führt kein Weg vorbei. Zu diesem Schluss kommt man unweigerlich bei Betrachtung der jüngst publizierten PISA-Resultate für den Kanton Zürich. Demnach hat jeder fünfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Leserbrief vom 6. Dezember anlässlich der Publikation der PISA-Resultate für den Kanton Zürich</em></p>
<p>Man kann es drehen und wenden, wie man will: Am Ausbau qualitativ guter Angebote für die kleinen Kinder führt kein Weg vorbei. Zu diesem Schluss kommt man unweigerlich bei Betrachtung der jüngst publizierten PISA-Resultate für den Kanton Zürich. Demnach hat jeder fünfte Jugendliche Probleme mit Lesen und Rechnen. Besonders betroffen ist die Risikogruppe der Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund. Klar, dass es hier insbesondere an den Deutschkenntnissen hapert. Und klar ist auch, dass das Deutschlernen lange vor der Einschulung beginnen muss. Die Politik ist deshalb aufgefordert, die familienergänzenden Angebote für unsere Kleinsten quantitativ und qualitativ auszubauen. In Spielgruppen, Kitas und Tagesfamilien lernen kleine Kinder von Anfang an auf spielerische und ganz natürliche Weise unsere Sprache. Und zwar nicht, weil sie „unterrichtet“ werden, sondern aus eigener Motivation, weil sie sich für ihre Umwelt interessieren und sich mit ihren deutschsprachigen Gspändli austauschen möchten. Auch die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund brauchen Unterstützung. Am besten funktioniert das in Tagesschulen, wo beispielsweise die Hausaufgaben nicht einfach nach Hause delegiert werden, sondern die Hilfe durch eine Lehrkraft gewährleistet ist. Bund, Kantone und Gemeinden sollten endlich aufhören, um den heissen Brei herumzureden und sich gegenseitig die Verantwortung zuzuschieben. Die PISA-Resultate zeigen es einmal mehr: Wir müssen in die familienergänzende Betreuung, die frühkindliche Bildung und in Tagesschulen investieren. Denn so investieren wir in die Zukunft.</p>
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		<title>Herzlichen Dank!</title>
		<link>http://www.jfehr.ch/2011/10/24/herzlichen-dank-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 06:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wahlen 2011 sind vorbei. Die SP kann ihre Sitze im Kanton Zürich halten und gewinnt national sogar drei Sitze im Parlament dazu. Mein Dank dafür und für meinen zweiten Platz auf der SP-Liste gilt Ihnen: Sie haben die SP und mich in diesem intensiven Wahlkampf unterstützt mit Ihrer Stimme, mit SMS und Mobilisierungsmails, mit Spenden, beim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlen 2011 sind vorbei. Die SP kann ihre Sitze im Kanton Zürich halten und gewinnt national sogar drei Sitze im Parlament dazu. Mein Dank dafür und für meinen zweiten Platz auf der SP-Liste gilt Ihnen: Sie haben die SP und mich in diesem intensiven Wahlkampf unterstützt mit Ihrer Stimme, mit SMS und Mobilisierungsmails, mit Spenden, beim Flyerverteilen, auf Beizentouren oder an Standaktionen. Ich freue mich sehr über das geschenkte Vertrauen und werde mich weiterhin engagieren für eine Schweiz für alle statt für wenige.</p>
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		<title>Wer nicht wählt, wählt rechts!</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 15:23:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei.&#8221; Diese banale Wahrheit hielt bereits Max Frisch fest. Und er hat recht: Nicht wählen kann man nicht. Genauso wenig wie nicht kommunizieren. Wer nicht an den Wahlen teilnimmt, nimmt stillschweigend die herrschenden Verhältnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: Er dient der herrschenden Partei.&#8221; Diese banale Wahrheit hielt bereits Max Frisch fest. Und er hat recht: Nicht wählen kann man nicht. Genauso wenig wie nicht kommunizieren. Wer nicht an den Wahlen teilnimmt, nimmt stillschweigend die herrschenden Verhältnisse in Kauf. Im aktuellen Fall unterstützen Nichtwählende die Dominanz der Rechten und damit ein politisches Programm, das man mit „Steuergeschenke für die Reichen, Rentenabbau und Frauen an den Herd“ zusammenfassen könnte. Ein Programm des Gegeneinanders und des Ausgrenzens.</p>
<p>Wer das nicht will, muss an den Wahlen teilnehmen. Das ist nicht schwierig und dauert kaum fünf Minuten. Also los! Fünf Minuten für eine Politik für alle statt für wenige! SP- oder JUSO-Liste ins Wahlcouvert, Stimmzettel unterschreiben und ab die Post. Am besten gleich heute noch!</p>
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		<title>Wir müssen Mass halten und das Hiesige pflegen</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 11:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allerlei]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 27. September habe ich an der Veranstaltung «Von Wachstum und Grösse» mit dem Philosophen Prof. Dr. Peter Sloterdijk und anderen über die Frage &#8220;Müssen wir ganz neu denken?&#8221; diskutiert.  Wie &#8220;Neues Denken&#8221; aussehen könnte und wie sich die Gesellschaft dafür ändern müsste, können Sie im aktuellen Interview mit nachhaltigleben.ch nachlesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 27. September habe ich an der Veranstaltung «Von Wachstum und Grösse» mit dem Philosophen Prof. Dr. Peter Sloterdijk und anderen über die Frage &#8220;Müssen wir ganz neu denken?&#8221; diskutiert.  Wie &#8220;Neues Denken&#8221; aussehen könnte und wie sich die Gesellschaft dafür ändern müsste, können Sie im aktuellen <a title="Interview mit Jacqueline Fehr - nachhaltigleben.ch" href="http://www.nachhaltigleben.ch/vorbilder/jacqueline-fehr-im-interview" target="_blank">Interview mit nachhaltigleben.ch</a> nachlesen.</p>
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		<title>Die Kinderlücke</title>
		<link>http://www.jfehr.ch/2011/09/26/die-kinderlucke/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 11:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familien unterstützen]]></category>

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		<description><![CDATA[Remo Largo fasst wichtige Zahlen zusammen und kommt zum Schluss: Die Schweiz muss kinder- und familienfreundlicher werden, das heisst deutlich mehr Geld für die familienergänzende Kinderbetreuung zur Verfügung stellen. Mehr zu den statistischen Befunden und Remo Largos Vorschläge zur Reformation der Familienpolitik finden Sie in seinem Artikel &#8220;Die Kinderlücke&#8221; (erschienen in DAS MAGAZIN 37/2011).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Remo Largo fasst wichtige Zahlen zusammen und kommt zum Schluss: Die Schweiz muss kinder- und familienfreundlicher werden, das heisst deutlich mehr Geld für die familienergänzende Kinderbetreuung zur Verfügung stellen.</p>
<p>Mehr zu den statistischen Befunden und Remo Largos Vorschläge zur Reformation der Familienpolitik finden Sie in seinem <a target="_blank" href="http://www.jfehr.ch/wp-content/uploads/2011/09/Largo__Kinderluecke.pdf">Artikel &#8220;Die Kinderlücke&#8221;</a> (erschienen in DAS MAGAZIN 37/2011).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tagesschulen statt Kampfflieger</title>
		<link>http://www.jfehr.ch/2011/09/20/tagesschulen-statt-kampfflieger/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 15:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Familien unterstützen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die alten bürgerlichen kalten Krieger im Nationalrat haben vor wenigen Tagen einen absurden Entscheid gefällt. Ab nächstem Jahr soll der Bund jährlich eine Milliarde Franken mehr für die Armee ausgeben und 22 neue Kampfflugzeuge kaufen. Das Volk soll dazu nichts zu sagen haben. Als Familie reibt man sich da die Augen. Für solches hat man plötzlich Geld, aber für den Ausbau der Tagesschulen sind die Kassen leer?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alten bürgerlichen kalten Krieger im Nationalrat haben vor wenigen Tagen einen absurden Entscheid gefällt. Ab nächstem Jahr soll der Bund jährlich eine Milliarde Franken mehr für die Armee ausgeben und 22 neue Kampfflugzeuge kaufen. Das Volk soll dazu nichts zu sagen haben. Als Familie reibt man sich da die Augen. Für solches hat man plötzlich Geld, aber für den Ausbau der Tagesschulen sind die Kassen leer?</p>
<p>Tagesschulen sind in der Schweiz vielerorts Mangelware. Meist wird das fehlende Geld als Grund für den zögerlichen Ausbau angeführt. Doch der Entscheid zum Militärbudget zeigt: Das Geld ist da! Wir müssen es nur noch richtig verwenden. Mit einer Initiative fordere ich deshalb, dass diese eine Milliarde nicht für unnötige Jets zum Fenster hinaus geschmissen wird, sondern den Kantonen für den Ausbau der Tagesschulen zur Verfügung steht. Die Ausbildung unsere Kinder ist für mich eine weit vordringlichere Aufgabe als der Ausbau der Armee. Zumal alle von Tagesschulen profitieren können:</p>
<ul>
<li>Tagesschulen beruhigen den Tagesablauf der Kinder, fördern den Gemeinsinn und erleichtern das Lernen auf allen Leistungsstufen. Das heutige Hin und Her zwischen Schule, Elternhaus, Musikstunde und Sportclub schafft Tagesabläufe nach dem Muster des Zappens. Kaum je können die Kinder verweilen. Die Tage sind lang und damit bleibt wenig Zeit für wirkliche Musse. Tagesschulen haben einen viel ruhigeren Rhythmus und verkürzen die Tage.</li>
<li>Tagesschulen vereinen Bildung und Betreuung und stärken damit die Beziehung zwischen den Lehrerinnen/Lehrern und den Schülerinnen/Schülern.</li>
<li>Tagesschulen entlasten die Lehrkräfte. Der aufgesplittete Betrieb erschwert die Koordination und benötigt immer mehr bürokratischen Aufwand. Ganztagesschulen sind klarer organisiert und bieten mehr Raum und Ruhe.</li>
<li>Tagesschulen ermöglichen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.</li>
<li>Tageschulen ermutigen jungen Paare, sich auf das Abenteuer Kind einzulassen und haben mutmasslich einen positiven Einfluss auf die Geburtenrate.</li>
<li>Tagesschulen stärken den Standort Schweiz. Regionen ohne Tagesschulen haben zunehmend Mühe, internationale Fachkräfte zu gewinnen, sich mit ihren Familien dort niederzulassen. Das erhöht den Siedlungsdruck auf die städtischen Zentren und schwächt die Regionen.</li>
<li>Tagesschulen machen unser Land kinder- und familienfreundlicher.</li>
</ul>
<p>Remo Largo, Kinderarzt und Autor zahlreicher Bücher zu Erziehungs- und Bildungsfragen, stellt in einem kürzlich erschienen Artikel fest, dass in der Schweiz gegenwärtig 1,1 Millionen Kinder fehlen. Ohne diese Kinder werden wir grösste Schwierigkeiten haben, das Gleichgewicht zwischen den Generationen zu halten. Konkret stellt sich die Frage, wer künftig die Pflege der älteren Menschen übernimmt oder wie die gesellschaftsnotwendigen Arbeiten erledigt werden können.</p>
<p>Die Antwort von Remo Largo ist klar und überzeugend: Entweder wir investieren in eine kinderfreundliche Zukunft oder wir lassen noch mehr Einwanderung zu. Ich schlage vor, dass wir uns das erste Ziel vornehmen. Und um kinder- und familienfreundlicher zu werden, müssen wir den Kindern mehr Raum in unserem Leben geben:</p>
<ul>
<li>mehr zeitlichen Raum durch eine Elternzeit und familienfreundliche Arbeitsbedingungen</li>
<li>mehr räumlichen Raum durch gut geführte Kindertagesstätten und Tagesschulen</li>
<li>mehr finanziellen Raum durch eine zukunftsorientierte Gewichtung unserer Staatsaufgaben.</li>
</ul>
<p>Armee oder Tagesschulen: Das Parlament legt jedes Jahr fest, wie unsere Steuergelder auf die einzelnen Aufgaben aufgeteilt werden. Am 23. Oktober wird es neu gewählt. Nehmen Sie teil!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Hingehen und wählen&#8221;</title>
		<link>http://www.jfehr.ch/2011/09/09/hingehen-und-wahlen/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 06:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstimmungen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Köbi Gantenbein, Chefredaktor des Hochparterre, rät in der neusten Ausgabe, wen man im Herbst wählen soll. Absolut lesenswert! Die Schweiz im Herbst (PDF)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Köbi Gantenbein, Chefredaktor des Hochparterre, rät in der neusten Ausgabe, wen man im Herbst wählen soll. Absolut lesenswert!</p>
<p><a href='http://www.jfehr.ch/wp-content/uploads/2011/09/Die-Schweiz-im-Herbst.pdf' target=_blank>Die Schweiz im Herbst</a> (PDF)</p>
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		<title>Gute Schulen brauchen gute Lehrerinnen und Lehrer</title>
		<link>http://www.jfehr.ch/2011/08/19/gute-schulen-brauchen-gute-lehrerinnen-und-lehrer/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 07:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jfehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung stärken]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich Schule! Der Schulstart ist ein grosser Moment im Leben eines Kindes. Und ein wichtiger. Tausende von Kindern gehen in diesen Tagen neu zur Schule. Wird es ihnen dort gut gehen? Werden sie das Richtige lernen? Werden sie Spass am Lernen und an der Schule haben? Werden sie sich wohl fühlen? Werden sie richtig aufs Leben vorbereitet?

Wir haben in den letzten Jahren intensiv über Schule und Bildung diskutiert. Gut so! Bildung ist in einer offenen Gesellschaft so wichtig, dass man nie zu viel darüber reden kann. 

Es wurde viel über Strukturen, Lehrpläne, Methoden, Werte und Fächer diskutiert. Es wurde bisher zu wenig über Pädagogik und die Frage, wie Kinder eigentlich lernen diskutiert. Und viel zu wenig wurde über die Lehrerinnen und Lehrer diskutiert. Dies obwohl alle Untersuchungen zeigen: Gute Schulen brauchen in erster Linie gute Lehrerinnen und Lehrer. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich Schule! Der Schulstart ist ein grosser Moment im Leben eines Kindes. Und ein wichtiger. Tausende von Kindern gehen in diesen Tagen neu zur Schule. Wird es ihnen dort gut gehen? Werden sie das Richtige lernen? Werden sie Spass am Lernen und an der Schule haben? Werden sie sich wohl fühlen? Werden sie richtig aufs Leben vorbereitet?</p>
<p>Wir haben in den letzten Jahren intensiv über Schule und Bildung diskutiert. Gut so! Bildung ist in einer offenen Gesellschaft so wichtig, dass man nie zu viel darüber reden kann.</p>
<p>Es wurde viel über Strukturen, Lehrpläne, Methoden, Werte und Fächer diskutiert. Es wurde bisher zu wenig über Pädagogik und die Frage, wie Kinder eigentlich lernen diskutiert. Und viel zu wenig wurde über die Lehrerinnen und Lehrer diskutiert. Dies obwohl alle Untersuchungen zeigen: Gute Schulen brauchen in erster Linie gute Lehrerinnen und Lehrer.</p>
<p>Nur: Wann ist ein Lehrer ein guter Lehrer? Und wie werden möglichst viele Lehrerinnen gute Lehrerinnen?</p>
<p><strong>Die sieben A für gute Lehrkräfte:</strong></p>
<p><strong>1. Auswahl:</strong> Erste Weichen werden bei der Auswahl gestellt. Wer eignet sich für diesen Beruf? Decken sich die Vorstellungen einer angehenden Lehrerin mit dem später zu erwartenden Berufsauftrag? Welches sind die Motive für die Studienwahl? Wer heute diesen Beruf wählt, muss Freude an der Teamarbeit haben, sich ständig verändern und weiterbilden wollen und die Herausforderung in der Vielfalt der Kinder finden.</p>
<p><strong>2. Ausbildung:</strong> Die Ausbildung zur Lehrerin und zum Lehrer wurde in den letzten Jahren mit der Schaffung der Pädagogischen Hochschulen grundsätzlich neu aufgebaut. Einiges scheint noch nicht rund zu laufen. Wichtig ist aber die Stossrichtung: Die Anforderungen in der Lehrerausbildung müssen in der Tendenz steigen und dürfen nicht sinken. Dies betrifft sowohl die praktische wie auch die theoretische Seite. Und es betrifft auch das Niveau der Dozierenden. Erfolgsfaktor Nummer 1 im Top-Pisa-Land Finnland ist die Qualität der Lehrerinnen und Lehrer. Deren Studium gilt als das anspruchsvollste aller universitären Ausbildungen.</p>
<p><strong>3. Aufstiegsmöglichkeiten:</strong> Abschreckend für viele junge, ambitionierte Pädagogiktalente ist die Tatsache, dass der Lehrerberuf kaum Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Hier haben wir einiges aufzuholen. Nachdiplomstudiengänge wie Master of Education mit entsprechend abgestuften Entlöhnungen schaffen Anreize zur beruflichen Weiterentwicklung, bringen mehr und vielfältigere Kompetenzen ins Lehrerteam und machen die beiden Welten Schule und Wissenschaft durchlässiger.</p>
<p><strong>4. Arbeitsbedingungen:</strong> Gute Lehrerinnen und Lehrer verdienen anständige Arbeitsbedingungen. Die Löhne müssen mit vergleichbaren Aufgaben in der Privatwirtschaft Schritt halten und Zusatzqualifikationen müssen sich im Lohn wiederspiegeln. Die Klassengrösse muss auf rund 18 bis 20 Kinder reduziert und die Pflichtstundenzahl gesenkt werden. Im Gegenzug soll die Anwesenheitspflicht für Lehrkräfte schrittweise so erweitert werden, dass wir in spätestens einer Generation eine Kultur haben, wo Lehrkräfte und Kinder den Tag gemeinsam in der Schule verbringen.</p>
<p><strong>5. Auftrag:</strong> Wer ist für die Erziehung und wer für die Bildung verantwortlich? Die Antwort ist einfach und seit es Schulen gibt bekannt: Die Schule und die Eltern gemeinsam. Schon Pestalozzi übertrug der Schule einen Erziehungsauftrag und so ist es nicht zufällig, dass über den Portalen vieler alter Schulhäuser steht: „Für die Erziehung und Bildung unserer Kinder“.<br />
Der Auftrag der Schule ist vielfältig und beschränkt sich nicht auf das, was im Klassenzimmer passiert. Die Schule hat im Leben der Kinder eine enorme Bedeutung. Sie ist sozialer Treffpunkt, Ort des Lernens, Reibungsfläche, Ort der Ruhe und Ordnung usw. Dass ihr so viele Aufgaben übertragen werden, ist als Kompliment und als Ausdruck des Vertrauens zu werten. Die Gesellschaft darf aber nicht auf halbem Wege stehen bleiben, sondern muss das Vertrauen auch mit den nötigen Ressourcen untermauern.</p>
<p><strong>6. Anerkennung:</strong> Der Beruf des Lehrers und der Lehrerin ist einer der wichtigsten und anspruchsvollsten Berufe. Lehrerinnen und Lehrer verdienen unsere Anerkennung und Wertschätzung. Diese muss sich – wie oben bereits erwähnt – in anständigen Arbeitsbedingungen niederschlagen, aber auch im Respekt vor ihrer Kompetenz. Lehrkräfte sind Experten des Lernens und als das soll ihre Meinung und ihre Erfahrung Gewicht haben. Auch wenn wir alle zur Schule gegangen sind: Bildungsfachleute sind wir damit noch nicht.</p>
<p><strong>7. Autonomie:</strong> Immer mehr Lehrerinnen und Lehrer haben das Gefühl, zu Marionetten unzähliger Behörden und Experten zu werden. Die Bürokratie scheint zu wuchern. Oft erleben die Lehrkräfte ihre Behördenpartner als unorganisiert, indem die eine Hand kaum weiss, was die andere macht. Umzingelt von „Dreinredenden“ und Besserwissern“ entsteht ein Misstrauen gegenüber allem, was von aussen kommt. Das ist fatal. Die Entwicklung muss genau in die andere Richtung gehen: Die Autonomie der Schulen muss gestärkt, die Kompetenzen der Schulleitungen ausgebaut und jene der Behörden reduziert werden. Die Schulen brauchen Freiraum, damit sie miteinander eine Schulhauskultur erarbeiten und leben können. Wir brauchen nicht unzählige Aufsichtsgremien, sondern eine Rechenschaftspflicht: Schulen stellen dar und weisen aus, was sie tun.</p>
<p>Die Schule ist wie die Gesellschaft eine lernende Organisation – immer im Wandel, immer hinterfragt, immer im Gespräch. Der Beruf der Lehrerin und des Lehrers steht im Zentrum des Wandels. Hier müssen wir einen Schwerpunkt setzen. Der verklärte Blick zurück im Sinne von „Damit alles so bleibt, wie es nie war“ hilft dabei nicht weiter. Das Leben kommt nämlich von vorn.</p>
<p>Artikel als PDF: <a href="http://www.jfehr.ch/wp-content/uploads/2011/08/Gute-Schulen-brauchen-guten-Lehrerinnen-und-Lehrer.pdf">Gute Schulen brauchen guten Lehrerinnen und Lehrer</a></p>
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